Abfüllservice mit moderner Technik

Der Abfüllservice Starzinger wuchs in den letzten Jahren zu einem globalen Top-Unternehmen in der Branche. Über 100 Jahre ist der Abfüllservice bereits im Besitz der Familie Starzinger. Mittlerweile arbeiten 230 Mitarbeiter in der Firma und es werden 170000 Einheiten pro Stunde abgefüllt. Ohne die Technik von vier PET-Abfüllanlagen, drei Glas-Abfüllanlagen und zwei Dosenanlagen würde der Abfüllservice nicht so fehlerfrei funktionieren. Der Abfüllservice veräußert mittlerweile 250 Fremdmarken und zugleich produziert der Betrieb auch noch drei Eigenmarken.

1906 begann Josef Starzinger Mineralwasser und Limonade abzufüllen und startete dadurch den Aufstieg des Abfüllservices. Nach Beendigung des zweiten Weltkriegs hielt man mit der Automatisierung schritt. An Stelle mit Handwagen und Pferdefuhrwerke belieferte man die Wirtshäuser nun mit Lastkraftwagen. Die ausgelieferten Anzahlen konnten extrem gesteigert werden und dadurch stieg ebenfalls der Verbrauch der abgefüllten Artikel. Der Abfüllservice war auf einem finanziell guten Weg. 1977 übernahm der Enkel, August Starzinger, mit bereits 13 Angestellten und einer Betriebsfläche von 300m² den Abfüllservice. Der Stammsitz des Abfüllservices war schon eh und je in Frankenmarkt, da da eine Quelle mit erstklassigem Wasser zur Verfügung steht. Frankenmarkter Mineralwasser stammt genau aus jener Quelle.

Die Ausdehnung der Firma begann erst im Jahre 1985, als die Brauerei „Bräu am Berg“ gekauft wurde. 1989 erwarb August Starzinger die Marken „Juvina“ und „Long Life“. Ab 1989 wurden die Märkte im ehemaligen Osten erschlossen. Bahnbrechend war zu der Zeit auch die Errichtung der Anlage zur PET-Kunststoffflaschen- und Aludosenabfüllung. Der Abfüllservice wurde in kürzester Zeit immer größer. Die Ausfuhr in viele Länder des Ostens konnte durch den Erwerb des Mineralwasserbetriebes „Bad Bük“ noch erhöht werden. Nun hatte man auch eine Niederlassung in Budapest und 1991 erlangte man als nächstes auch noch die Bierbrauerei Aspach in Oberösterreich, womit man den Export von Bier wesentlich steigern konnte. Eine der möglicherweise begehrtesten österreichischen Marken „Schartner Bombe“ wurde 1995 in den Bestand des Abfüllservices aufgenommen. Mit der Umsiedlung der Schartner-Bombe-Herstellung nach Frankenmarkt begann man den Firmensitz auszubauen.

Man gründete eine eigene Werbeagentur in Frankenmarkt, um sich in aller Welt einen noch optimaleren Namen zu machen. Seit 2010 ist Ludmilla Starzinger der Kopf der Firma. Ludmilla Starzinger, natürlich geprägt von ihren Vorgängern, ändert nichts an der erfolgreichen Einstellung des Abfüllservices und ist weiterhin bestrebt, das Unternehmen auszuweiten. Seit einiger Zeit darf sich der Betrieb darüber hinaus als „österreichischer Leitbetrieb“ bezeichnen. Wer österreichischer Leitbetrieb werden möchte, muss sich einem Aufnahmeverfahren unterziehen, das in zwei Abschnitte unterteilt ist. Dabei wird geprüft, in wie weit der Betrieb die gewünschten Werte wie betriebliche Innovation, Zukunftsfähigkeit und soziale Kompetenz aufweist.

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