Abschreibung von Immobilien

Für Interessenten von Geldanlagen, die Immobilien nur als Wertobjekte kaufen wollen gibt es neben dem steuerlichen Absatz der Kreditzinsen zur Finanzierung eines Ratenkaufes noch andere interessante Steuersparmöglichkeiten. So geht der Gesetzgeber davon aus, dass sich Immobilien mit der Zeit abnutzen und hat deshalb die Möglichkeit einer steuerlichen Abschreibung in Höhe des jährlichen Abnutzungsverschleißes eingeführt. Die AFA, oder auch Abschreibung auf Abnutzung regelt diesen Wertverfall im Handelsgesetzbuch. Auf der Seite http://www.wi-unternehmensgruppe.de/abschreibungen/abschreibung-von-immobilien.html lässt sich hierzu mehr erfahren

Dabei können alle zur Transaktion benötigten Kosten abgesetzte und als Anschaffungskosten bewertet werden. Sie müssen jedoch aufgesplittert werden, denn der auf den Erwerb des Grundstückes anfallende Teil der Kosten ist nicht abzusetzen. Denn Grundstücke können nach der aktuellen Gesetzesalge nicht in ihrem Wert beeinträchtigt bzw. abgenutzt werden, auch wenn das in der Realität manchmal anders aussieht.

Als Kosten können eben anteilig die Aufwendungen für den Notar, die Grunderwerbssteuer, Maklergebühren und Bebaungskosten als Grundlager der Berechnung heran gezogen werden. Wo früher degressive Abschreibungen, also mit der Zeit abflachende Abschreibungsraten, die anfänglich höher sind und am Ende gegen Null tendieren angezeigt waren ist seit 2010 nur noch die lineare Abschreibung auf Abnutzung rechtlich zulässig. Mit einer konstanten Raten von zwei Prozent der Kosten als jährliche Abschreibungssumme, verteilt über 50 Jahre ist sie komplett von der Steuer absetzbar. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass die Immobilie nicht selbst bewohnt wird.
Bei sanierungsbedürftigen Objekten ist jedoch zu beachten, dass die direkt nach dem Kauf anfallenden Kosten zur Renovierung oder Grundsanierung nur über einen sehr kleinen Zeitraum von maximal drei Jahren abgeschrieben werden darf und langfristig kein besonders nachhaltiges Steuersparmodell darstellt. Klassische Renovierungen selbst dürfen über einen Zeitraum von fünf Jahren steuerlich geltend gemacht werden.

Sonderregelungen gibt es bei Bauwerken, die unter Denkmalschutz stehen. Die ersten acht Jahre sind hier bis zu neun, die nächsten vier Jahre 7 Prozent der Anschaffungskosten steuerlich abzusetzen. Das kann sich besonders dann lohnen, wenn auch noch Sanierungskosten dazu kommen.

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