Ein (S)Experiment im Urlaub

Das (S)Experiment

Meine erste Andana Bizarr FEMDOMSexparty in Zürich war recht aufregend. Ich muss aber zugeben, dass die Tage vorher genau so spannend waren, da ich nervös war und nicht wusste, was mich erwartet. Ich war in Zürich im Urlaub und in einer BDSM Bar habe ich einen Flyer entdeckt. BDSM Party stand da drauf. Ich tippte auf meinem Iphone die Webadresse ein. In der Bar war nicht wirklich viel los und so nutzte ich die Zeit und durchstöberte die Webseite des Sexparty anbieters.

Im Veranstaltungskalender der Webseite sah ich, dass am Donnerstag eine Femdom  DOMINA Sexpartys stattfinden soll. Heute war Dienstag und ich war ja noch bis Samstag in der Schweiz. Wow so was wollte ich doch schon immer mal erleben, und hier im Urlaub konnte ich mir sicher sein, das mich da niemand erkennen wird. Ich stellte mir vor wie peinlich es sein könnte, wenn ich jemanden aus meiner Verwandtschaft, Familie oder aus der Firma an so einer Party begegne würde. Aber hier in Zürich wäre so was eher unmöglich.

Die BDSM Szene interessiert mich und vor rund 4 Monaten habe ich mich auch auf einer Sklaven / Domina Internet Plattform angemeldet. Aber ohne Gesichts Foto wo man mich erkennen kann. Ich wollte auch in Deutschland schon mal einen Fetischclub besuchen, aber es fehlte mir einfach der Mut. Aber hier im Urlaub….

Am nächsten Tag fasste ich meinen ganzen Mut zusammen und tippte die auf der Webseite angegebene Telefon Nummer. Es klingelte. Ich war nervös. Meine Hände schwitzten und ich wusste nicht ob es die Wärme von Zürich ist oder meine Nervosität oder beides. „ hallo“ sagte eine freundliche weibliche Stimme. „Hallo hier ist Claudia, Ich möchte mich an die Party am Donnerstag anmelden“ sagte ich. „ Hallo Claudia, das freut mich. Bist du allein oder kommt Ihr als Paar?“ „ Ich bin allein, ist das ein Problem“ ich wurde plötzlich unsicher. „Nein überhaupt nicht, wo soll dich unser Chauffeur abholen?“ fragte sie mich freundlich. „ Ihr holt mich ab?“ „ ja dieser Sevice ist kostenlos“ Wow dachte ich. „ich lebe im Hotel Bellevour“ „ Ok, dann wird so ca. um 20.00  Uhr unser Chauffeure bei dir im Hotel Eingang sein. Wir werden dir aber kurz vorher noch eine SMS schicken. Können wir das auf diese Nummer?“  „Ja“ „ Ok Claudia dann bis Donnerstag“

Ich spürte ein krippeln im ganzen Körper. Ich habe es tatsächlich gemacht, ich habe mich für eine Domina Party angemeldet. Und nun das grosse Problem – WAS ZIEHE ICH AN???

Also ab zum Einkaufen in die Stadt ins Einkaufcenter Las Terasas. Ich brauche Fetisch Kleider und Schuhe

Ich habe mir gezielt ein schwarzes Kleid gekauft, wollte aber nicht zu dick auftragen, also habe ich lieber auf Lack und Latex verzichtet zudem hätte ich gar nicht gewusst wo ich so was hier in Zürich bekommen würde. Aber Netzstrümpfe und hohe Lederstiefel gehörten doch zu meinem Outfit.

Als es dann endlich so weit war ,Donnerstagabend 20.00 Uhr, und ich vor meinem Hotel in Zürich vom Privat Chauffeur abgeholt wurde gab es kein Zurück mehr. Wir fuhren ca. 10 Miunten als die Limousine vor einem großen Metall Tor anhielt „So wir sind da. Ich wünsche der Dame einen angenehmen Aufenthalt.“  sagte der Chauffeur als er mir wie ein richtiger Gentleman der alten Schule die Autotüren öffnete.

Die letzen Meter vom großen Tor des grosse Grundstücks bis zur Eingangstür der Villa bin ich gelaufen, komischerweise wurden meine Beine immer schwerer und somit auch meine Schritte langsamer. Mit jedem Schritt mehr, wurden meine Füße bleischwer. Aber ich habe nicht aufgegeben, ich wollte an diesen Party! Anderseits: Ich hatte schon vor dem Eintritt die fremden Menschen vor Augen, die sich demütigten und sich quälten.

Ich habe mich ernsthaft gefragt, ob ich nicht auch ein Sex-Dämon bin. Oder ob ich vielleicht von einem Dämon befallen bin. Immerhin hatte ich mir doch schon oft vorgestellt, eine Domina zu sein, auch wenn eher aus versteckten Aggressionen. Mein letzter Partner war ein richtiges Ekel und in meiner Fantasie habe ich mich gerächt und ihn gezüchtigt und mich an ihm ausgetobt. Ich habe ihn verletzt, ausgepeitscht und mehr und irgendwie taten mir diese Gedanken gut und  das allerschlimmste diese Gedanken erregten mich und machten mich geil. Damit hatte ich etwas zu kämpfen, wie meine Fantasien und erotischen Wünschen einfach nicht in mein moralisches Weltbild passten. Fesselspiele, Peitschen erziehung bis hin zu Natursekt, Tausend Gedanken schossen durch meinen Kopf und gemischte Gefühle durchdrangen meinen ganzen Körper. Ich hatte etwas Angst und war aber gleichzeitig aber auch erregt.  Aber egal jetzt bin ich hier, da gehe ich jetzt durch.

Als ich mich immer mehr der Villen Eingangstüre näherte, kamen mit seltsame Gedanken. Vielleicht war ich ja auch eine Sado-Masochistin? Eine Irre, Geistesgestörte? Aber wäre das möglich? Ich bin doch eigentlich eher eine romantische Frau. Aber ich wollte BDSM erleben. Ich hatte auch überlegt, wieder nach Hause zu gehen. Ich hätte mich ja Hausfrauenarbeiten zuwenden können. Aber das wäre ja nicht wirklich spannend gewesen. Ich wollte diesen Kick. Außerdem wollte ich schon wissen, was in mir schlummerte. .

Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich dann an der Villatüre angekommen. Ich klingelte an der Tür. Ein muskulöser, durchtrainierter Mann öffnete. Der Türsteher war schon beeindruckend und er hat seinen Job gut gemacht. Niemand durfte in den Club, wenn er nicht schwarz gekleidet war und nicht irgendwas mit Lack, Latex oder Leder trug. Der Türsteher hatte einen schwarzen Ledermantel an, so wie die Schauspieler in Matrix. „ Das Codewort bitte“ sagte er. Ich sagte das Wort, welches mit vor ca. einer Stunde per SMS auf mein Handy geschickt wurde.

Ich kam in das Haus und wurde herumgeführt.  Das Privileg neuer Gäste! Ich bekam eine Liebesschaukel zu sehen, die war mir schon bekannt. Ich sah ein Andreaskreuz und sofort die Liegewiese, auf denen es einige Personen trieben. Sie lieben es, wenn man ihnen beim SM Sex zuschaut. Ein bisschen erschreckender aber trotzdem erregend und meine Fantasie anregend fand ich einen Stuhl, den es sonst nur beim Frauenarzt gibt. In meiner Fantasie habe ich mir oft vorgestellt wie es wohl ist wen ein Mann mit gespreizten Beinen wehrlos vor mir darauf läge und ich mich an ihm austoben könnte. Ich schämte mich aber meiner perversen Fantasien, die mich aber gleichzeitig auch geil machten.

Neben all den Spielgeräten und den sextollen Menschen, gab es Musik von einem DJ welche die kippelnde Stimmung abrundete und die heiße Atmosphäre ergänzte.

Plötzlich stand ich ganz alleine im Club im Untergeschoss der Villa und suchte den Raum mit den Augen ab. Ich entdeckte einen weiter Spielwiese, wo es gerade ein Mann und eine Frau trieben. Mich hatte das angemacht. Der Eindruck im Club hat mich erregt, denn überall haben es Menschen getrieben, geknutscht und auch gefummelt. Schnell habe ich gemerkt, dass dies für mich eine Welt ist die mir besser gefallen könnte als es meine gute Erziehung und meine Moral erlaubte. Scheiß drauf habe ich mir gesagt.

Gefühle der Lust, Geilheit und Scham mischten sich plötzlich in mir, obwohl ich doch eine brave Frau gewesen bin, die nichts mit BDSM und anderes am Hut hatte. Gefiel mir diese Welt. Nur als ein Lied gespielt wurde, was mich an meine Jugendzeit erinnerte, wurden meine Füße leichter. Aber zum Tanzen kam ich nicht, denn plötzlich wollte mich jemand in die BDSM Welt einführen. Natürlich wollte ich an der Sexparty  teilnehmen und  bin dann irgendwie in den Darkroom geraten. Und dort wurde gerade eine Frau gepeitscht. Sie war erregt, denn sie stöhnte und keuchte. Ich war erregt.

Ich gebe zu, ich habe gestaunt, ich hätte nie gedacht das solche Szenen mich so geil machen. Ich wollte Mitmachen. Auf einem Holzbock war ein muskulöser durchtrainierter Männerkörper festgebunden. Der Mann streckte mir seinen Knackarsch entgegen. Eine in schwarzem Latex gekleidete Frau sah, dass ich meine Blicke nicht mehr von diesem schönen Männerkörper lösen konnte. Sie sprach mich an. „gefällt dir mein Sex Sklave? Du kannst mit ihm spielen wenn du möchtest. Ich war nervös ging aber lustgetrieben auf die Situation zu und fuhr mit meiner Hand über den festgebundenen Männerkörper. Hart wie Stein. Das erregte mich noch mehr. „Lass uns zu dritt Spielen“ sagte die Domina zu mir…

Ich erlebte in dieser Nacht wohl das einzigartigste was ich jemals in meiner Sexualität erlebt habe. Ich habe eine Welt entdeckt in der er für mich sicher noch ganz viel zu entdecken und lernen gibt, die mir aber gefällt und die mich geil macht. Ich werde bestimmt weitere solche BDSM Sexpartys Andana Bizarr besuchen.

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