Die schönsten Frühlingsblumen: Wegen des Wetters blühen sie später

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche: Es ist der Frühling, der schon immer in der Menschheitsgeschichte in besonderer Weise erwartet und deshalb intensiv beschrieben worden ist. Die Sehnsucht nach Sonne, der Wunsch nach bunten Blumen und einem satten Grün der Wiesen eint Menschen nach langen Monaten des Winters. Wenn sich die ersten Frühlingsblumen den Weg durch die Erdoberfläche bahnen, dann ist das mit der Hoffnung auf Sonne, Wärme und schöne Momente verbunden. Wetterbedingt findet diese Phase im Jahr 2013 allerdings erst später statt.

Gewächshäuser derzeit noch in intensiver Benutzung

Erst Schneeschauer, Frost, dann eisige Winde und schließlich sehr kühle Temperaturen, die mit einer Flutwelle einhergehen. Ob Primeln oder Tulpen, Stiefmütterchen oder Veilchen: So sehr die Menschen die Frühlingsblumen lieben, so sehr müssen sie in diesem Jahr auch darauf warten. Die außergewöhnlich harten Witterungsbedingungen sorgen im Jahr 2013 für einen bis zu vierwöchigen Verzug. Zwar werden viele Frühlingsblumen bei 18 Grad Celsius im Gewächshaus vor unnötiger Kälte geschützt, doch die Kosten dafür sind immens. Hornveilchen und Bellies, Primeln und Stiefmütterchen werden damit beim Erwerb auch für die Verbraucher deutlich teurer als in zurückliegenden Jahren.

Verzögerte Saison hilft Wünsche zu erfüllen

Tatsächlich gibt es mehr als 180 Arten Frühlingsblumen – hier eine kleine Übersicht. Wunderlauch und Strahlenanemone, Maiglöckchen und Rhododendron, Tulpen und Goldregen: Die ganze Farbenpracht in verschiedensten Düften ist verfügbar. Wer es in diesem April oder Mai verpasst hat, Garten, Balkon oder das heimische Wohnzimmer entsprechend zu verschönern, der darf sich freuen. Dank des außergewöhnlichen Wetters ist selbst im Juni noch Gelegenheit, die Gartenwünsche zu erfüllen und sich mit herrlichen Frühlingsblumen auch Frühlingsgefühle ins Haus zu holen.

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