Gieswein: Moderne mit Tradion

Tradition und die kontinuierliche Evolution der Artikel ist ein Grundstein des Anbieters Giesswein, das seit mehr als 50 Jahren im Bereich Walk- und Strickwarenbereich ein erfolgreicher Hersteller ist. Bei Walk handelt es sich um ein Gewebe von Wollfasern. Der Herstellungsvorgang geschieht mach einem bestimmten Gefüge, nach dem sich Wärme, Mechanik und Wasser zu einem Gewebe zusammenfügen, dass vieles aushält. Dies ist die Art und Weise, nach der man bei Giesswein handelt. Seit 40 Jahren gibt es die Firma und seit jeher hat man sich auf die Produktion von Walk konzentriert.

Angefangen hat alles im Jahre 1954, als Elisabeth und Walter Giesswein ihr Unternehmen gründeten. Wie in der klassischen Geschlechterverteilung üblich, strickte Elisabeth zu Hause anfangs Pullover und Jacken von Hand und ihr Mann kümmerte sich um den Vertrieb der Strickwaren. Danach wurde versucht in der eigenen Waschmaschine die Walk-Technologie zu entwickeln. Als das geglückt war, konnte die Familie die erste industrielle Walkmaschine anschaffen. Es ging schnell voran bei Giesswein und bisschen später hatte man die ersten Modelle der Walkjanker hergestellt und stellte sie auf Modemessen vor.

1964 gab es bereits einige Kollektionen und jene wurden in den kommenden Jahren immer mehr erweitert. Der Walkjanker „Davos“ wurde in diesem Jahr ein Kassenerfolg. Elisabeth Giesswein konzentrierte sich von jenem Augenblick an nur mehr auf die schöpferischen Zeichenarbeiten und designte ihre Reihe immer weiter. Die Fritz-Mütze, eine Kopfbedeckung aus Filz mit Schild und Schutz für die Ohren, ist ebenfalls eines ihrer Werke. 1974 begann der Modemacher mit der Produktion von Hüttenschuhen, welche sich im In- und Ausland äußerster Popularität erfreuen. Zum althergebrachten Angebot kommen 1983 noch Kombinationen aus Röcken und Blusen für Damen dazu. 1985 kann man bei Giesswein auch Kleidung für Babies und Kinder anschaffen.

Ein Jahr später ist auch der internationale Markt Bühne für die Kleidung aus Walk. Der Betrieb aus Österreich bewältigt es in die Modewelt von Paris. Man eröffnet einen Standort der Firma Giesswein in Italien und etabliert sich so auf dem internationalen Markt. In Spanien, Frankreich und den USA werden zusätzliche eröffnet. Der rasante Aufstieg war gelungen. Giesswein ruhte sich allerdings nicht auf seinen Lorbeeren aus. Als nächstes wurden in Jahr 1994 Kinderlederschuhe gestaltet, die perfekt für die ersten Gehversuche sein sollten. Die Firma Giesswein erhielt 1995 das Patent auf eine neue Variante, mit der ein neu entwickelter Samtwalkstoff hergestellt wurde. Daraus kommen ebenfalls die neuen Kleidermoden. Im Folgejahr wurden als nächstes bereits die Kollektionen Classic, Trend und Wilds Manda den Kunden gezeigt. Alle drei können sich erfolgreich in der Modebranche durchsetzen.

1999 konzentrierte man sich abermals eher auf die Herstellung von Schuhen. Ing. Hannes Giesswein entwickelte ein patentiertes Vorgehen zur Gummierung für eine neue Sohle. Wenn es um Rutschfestigkeit, Tragekomfort und Haltbarkeit geht, ist jene eine der bequemsten Sohlen. Kauft man Fußbekleidung des Mode- und Schuhproduzenten, erhält man auf die Sohlen eine Gewähr. Zum 50-jährigen Jubeljahr des Unternehmens wird 2004 die G-Sports Linie auf den Markt gebracht. Sportliche Formschnitte und Exemplare kombiniert man hier mit Wolle und Hightech-Stoffen. Gegenwärtig wird immer mehr auf die umweltfreundliche Herstellung Wert gelegt. Bei Familie Giesswein ist das schon seit 1958 sehr wichtig und es wird auch kontinuierlich weiterbetrieben.

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