Hüttenschuhe sind vor allem beim Wandern gefragt

„Patschen“ oder „Hausschuhe“ – in Österreich sind beide Bezeichnungen geläufig. Bei diesen Begriffen handelt es sich um Schuhe, die man im Innenbereich des Hauses oder üblicherweise im Wohnungsinneren trägt.
Im Vergleich zur Antike wird man feststellen, dass die Hausschuhe im Vergleich zu heute den damaligen Modellen sehr ähnlich sind. Die Hüttenschuhe, damals eher so bezeichnet, wurden ebenso gerne aus Wolle gewonnen wie es heute der Fall ist.
Der Hausschuh der alten Römer entwickelte sich aus dem so genannten Soccus. Der pantoffelartige Schuh um den es sich handelt wurde gerne von den antiken Komödienschauspielern getragen.  Danach wurden die Hausschuhe vorwiegend von den Frauen getragen. Die Anfertigung der Hausschuhe erfolgte hauptsächlich in den Materialien Stoff oder Leder. Auch im Orient haben die Hausschuhe eine lange Tradition. Dort werden sie schon seit Jahrhunderten getragen. In Japan werden im Inneren eines Gebäudes grundsätzlich Hausschuhe angezogen. . Sogar innerhalb der eigenen Räumlichkeiten wird zu verschiedenen Hausschuhen gegriffen. So beispielsweise beim Gang auf die Toilette, wo man gerne die Hausschuhe wechselt. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Passformen, sowie die verwendeten Materialien weiterentwickelt und es wird zwischen zahlreichen Arten von Hausschuhen und Hüttenschuhen unterschieden. Alle Hausschuhmodelle haben allerdings eines gemeinsam. Sie besitzen einen relativ weichen Schaft und sind sehr praktisch zu handhaben, da man nur hineinschlüpfen muss.  Hausschuhe wie Hüttenschuhe werden ausschließlich mit dem Hintergedanken erzeugt, diese auch wirklich nur in den Innenräumen zu tragen. Bei der Konzeption bei der Umsetzung von Haus- und Hüttenschuhen wurden daher, anders als bei Straßenschuhen, die äußeren Einflüsse gänzlich fallen gelassen. Man muss mit ihnen auch keine langen Strecken zurücklegen.  Daher ist es nicht notwendig die Hüttenschuhe mit schützenden oder stützenden Funktionen zu versehen.. Materialien, die gerne zur Produktion von Hüttenschuhe als auch von Hausschuhen herangezogen werden sind Filz, Leder oder Stoff. Der Schuhboden dieser Modelle ist meistens sehr dünn und elastisch. Die Hausschuhe – Produktpallette kann sich mittlerweile sehen lassen. Zu den gängigen Modellen zählen die Hüttenschuhe, die Filzpatschen, Slipper oder auch Pantoffeln. Die Hüttenschuhe wurden primär von den Alpenwanderern getragen. Dort sind die Schuhe eingepackt worden, wenn es hieß sich auf die Alpen empor zu arbeiten und dort zu übernachten. Da die elastischen Hüttenschuhe gut im Rucksack verstaut werden konnten, nahmen sie wenig Platz weg.  Bei den Wanderungen wurden die verschmutzten, feuchten Bergschuhe außerhalb des Aufenthalts- und Schlafbereichs zum trocknen abgestellt und gegen die wärmenden Hüttenschuhe getauscht.  Neben der Schonung des Bodenbelags und der häuslichen Bequemlichkeit, dienen Hausschuhe hauptsächlich zur Reinhaltung der Wohnung.  Hausschuhe sind nicht nur angenehm zu tragende Indoor-Schuhe. Sie schenken den Zehen außerdem noch ausreichend Bewegungsfreiheit und schränken die Durchblutung nicht ein. Da sie keinen Absatz bzw. keinen hohen Absatz haben, wird die Fußstellung auch nicht beeinflusst.  Da der Geruch von oft getragenen Hauspantoffeln hin und wieder zu wünschen übrig lässt, sollte man als passionierter Hausschuh-Träger mindestens zwei Paare davon besitzen. . Während das eine Paar eine Auszeit nimmt, kann ein weiteres Paar getragen werden. Haus- bzw. Hüttenschuhe sollten in keinem Haushalt fehlen, da sie unheimlich bequem sind, die Wohnung nicht verschmutzen und für eine heimelige Atmosphäre sorgen.

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