Ich will dir weh tun – Sadistische Sexualität

Sadistische Sexualität
Wer sich am Leid anderer ergötzt und dadurch sexuell erregt wird, der hat ein sadistisches Sexualverhalten.
Diese bizarre Spielart der Erotik ist durch den namensgebenden Marquis de Sade geprägt, der bereits im 18. Jahrhundert durch seine Schriften bekannt, in denen er ausschweifend sadistische Handlungen beschrieb.
Bis heute gilt der französische Adlige als Verfasser eines Tabus, der an Grausamkeiten kaum zu überbeiten ist.

Wer ist ein Sadist?
Sadomaso ist eine sexuelle Spielart, die viel verbreiteter ist als manch einer vermuten könnte.
So wie eine Domina Zürich berichtet, die ein BDSM Studio in der Schweiz betreibt, leben zahlreiche Menschen ihre sadistische Ader mehr oder weniger aus.
Ob man Sadomaso in den heimischen vier Wänden betreibt, weil man einen neuen Schwung in die Beziehung einbringen möchte oder ob man sich gar ein kleines BDSM Studio zuhause einrichtet, so lange beide Partner Spaß an der Sache haben, ist in der Liebe alles erlaubt.
Als Sadist gelten jene, die ihrem Partner Schmerzen zufügen oder diesen auf eine andere Art und Weise verletzen oder demütigen.
Psychologen gehen davon aus, dass Menschen, die als Kind oder Jugendlicher selbst körperliche oder seelische Qualen erleiden mussten, häufiger zur sadistischen Sexualität tendieren als diejenigen, die unbeschwert aufwachsen durften.

Rollenspiele für bizarre Lust
Wer Sadomaso bevorzugt, liebt es, in eine andere Welt einzutauchen. Zum großen Beerich des SAdomaso zählt nicht nur der körperliche Schmerz, auch die Erniedrigung spielt eine große Rolle. Oftmals wird dies, so erzählt die Domina Zürich, in ihrem eigenen BDSM Studio durch Rollenspiele ausgeübt.
Schulmeister und Schülerin, Schlossherr und Dienstmädchen oder klassische Sklavenspiele sind bei der Domina Zürich ein Dauerbrenner, bei dem sadistische Züge ausgelebt werden können.

SM wird zur praxis für den Hausgebrauch
Waren Dominas oder Peitschen bisher eher verpönt, wird das durch die Medien immer mehr in den Alltag integriert. Filme wie Shades of Grey machen sadomsochistische Sexspiele massenkompartibel. Nicht selten probieren Paare, die den Kick in einer langjährigen Beziehung verloren haben, sexuelles Neuland aus. Wer gerne mit Handschellen experimentiert oder den Partner mit der Peitsche stimuliert, ist nicht direkt ein Sadist. Hier gilt: Wenn sich beide Partner wohl fühlen, dann darf man auch gerne mal neue Seiten der Lust erleben.

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