LED-Lampen statt Glühbirnen

Glühbirnen statt LED-Lampen? 

LED Lampen statt Glühbirne

Die Zeiten der Glühbirne sind vorbei. Stattdessen sind nun die LEDs im Programm. Erhältlich auch im LED Shop. Diese schneiden im Test von Lampen am besten ab. Wenngleich sie auch nicht günstig sind, zahlen sie sich auf lange Sicht gesehen aus.

Verzicht Quecksilber

Die neuen Energiesparlampen, die LED Lampen, enthalten kein Quecksilber mehr. Diese leuchten auch ohne das Gift. Wissenschaftler vom Karlsruher Institut für Technologie, der KIT, und der Fachhochschule Aachen entwickelten eine Energiesparlampe, welche sowohl effizient arbeitet als auch eine günstige CO2-Bilanz aufweist. Die Leuchtleistung ist die einer 75-Watt-Glühlampe. Das Licht, welches sie ausstrahlt, ist dem der herkömmlichen Glühbirnen sehr ähnlich. Die Energiesparlampe trägt den Namen 3rdPPBulb und hat keine Elektroden. 2014 soll sie auf den Markt kommen und dann auch im LED Shop erhältlich sein.

Das Glühbirnenverbot

Laut Schätzungen der EU liegt das Einsparpotential im Vergleich zu den alten Glühbirnen einem Verbrauch an Strom von ca. elf Millionen Haushalten. Die konventionellen Glühbirnen wandeln lediglich fünf Prozent der Lichtenergie um, der Rest ist Wärme, die entweicht. Der Einsatz von Energiesparlampen flächendeckend wird den EU-weiten CO2-Ausstoß um rund 15 Millionen Tonnen Kohlendioxid im Jahr.

Der Faktor Kosten

Angeblich halten die LED-Lampen und Leuchtstoffröhren zwischen 6.000 und 15.000 Stunden. Nicht zu vergessen die LED Scheinwerfer. Die herkömmlichen Glühbirnen haben eine Haltbarkeitsdauer von 1.000 Stunden. Alleine schon der geringe Energieverbrauch spricht für den Kauf von Stromsparlampen. Einige Verbraucher sind aber auch abgeschreckt wegen der hohen Anschaffungskosten von den modernen Lampen, wie auch dem LED Scheinwerfer. Meistens liegt der Preis einer solchen Lampe zwischen zwei und zehn Euro.

Die Qual der Wahl bei den Energiesparlampen

Inzwischen können Verbraucher wählen zwischen Leuchtioden (LEDs), Halogenlampen und Leuchtstofflampen. Gerade diese sind umstritten. Manche der Modelle tragen flüssiges Quecksilber in sich. In der Form, in der es dort enthalten ist, ist es giftig. Manche der Hersteller haben bereits eine gebundene Form des flüssigen Quecksilbers entwickelt sowie auch feste Amalgam-Verbindungen. Mittlerweile sind auch Lampen mit einem Splitterschutz erhältlich. Die LED-Leuchten hingegen enthalten kein Quecksilber.

Entsorgungsprobleme

Die quecksilberhaltigen Energiesparlampen werden über den normalen Hausmüll entsorgt. Vom Einzelhandel wurde die Forderung vom Umweltbundesamt hinsichtlich einer Rücknahme zurückgewiesen. Der Handelsverband vertritt die Meinung, dass viele der Händler gar nicht in der Lage sind zu einer fachgerechten Lagerung der quecksilberhaltigen Lampen. Jährlich testet die Deutsche Umwelthilfe den Kundenservice LED –und Energiesparlampen. Sie konnten aber kaum Veränderungen gegenüber dem Jahr 2012 keine Veränderung feststellen.

Comments are closed.

Post Navigation