Psychologie: Sadistische Sexualität

Psychologie: Sadistische Sexualität

Objektophilie und Paraphilie als Teilbereich bizarrer Sexualität
Bei der Objektophilie tritt ein Gegenstand oder Objekt mit eigener Identität und Körperlichkeit an die Stelle eines menschlichen Partners.

Die Paraphilie als psychische Störung im Sexualleben wird geprägt durch erregende Fantasien jenseits jeder empirischen Norm sowie dranghaften Bedürfnissen, die auch ausgelebt werden mittels Zufügen und/oder Erleiden von Schmerz und Demütigung.

Zu den Paraphilen Formen gehören zum Beispiel:
Der Fetischismus
Hier besteht eine sexuelle gegenständliche Fixierung, um eine sexuelle Erregung zu erlangen. Zum Beispiel extreme Highheals, Leder- oder Gummikleidung.

Der Sadomasochismus (Sadomaso)
Bei Sadomaso geht es exzessiv um das dominante Zufügen aber auch das lustvolle Erdulden von physischem Schmerz und Erniedrigung sowie von seelischen Qualen in devoter Verhaltensweise, die im „normalen“ Leben als belastend und krankmachend empfunden würde. Disziplinarische Maßnahmen wie bei BDSM sind bei Sadomaso auch durch eine Domina in Zürich üblich.
Zwei Termini treffen aufeinander: der sexuelle Sadismus (quälen und erniedrigen anderer) und der sexuelle Masochismus (Erleiden von Schmerz und Erniedrigung); auch inklusive eines einvernehmlichen Sexualverhaltens im Bereich BDSM.

Wenn man weiß, dass BDSM für „Bondage & Discipline, Dominance & Submission“ steht, wird schnell klar, was gemeint ist. Nämlich sexuelle Vorlieben und sexuelle Verhaltensweisen, die von Dominanz und Unterwerfung geprägt sind. Dazu gehören auch die spielerische Bestrafung, der Lustschmerz und unterschiedlichste Fesselungsspiele.
Allerdings passiert alles nach dem Prinzip von „safe“, „sane“ und „consensual“. Also mit gebotener Sicherheit und bei klarem Verstand sowie im gegenseitigen Einverständnis. Ein spezielles BDSM Studio und zum Beispiel eine Domina in Zürich können Anfänger, die BDSM eher als Rollenspiel (Session) sehen, in die Praktiken einführen oder bereits erfahrene devote oder dominante „Kunden“ bedienen. Devot Veranlagte lassen sich beispielsweise gerne fesseln oder bestrafen. Dieses Verhalten ist häufig bei Führungspersönlichkeiten zu beobachten, die in die Rolle des Untergebenen als krassen Gegensatz zum beruflichen Alltag und damit in eine andere Welt schlüpfen. Disziplinieren mit der Hand oder sogenannten „Züchtigungsinstrumenten“ durch dominant verlangte Personen ist häufig bei den Personen zu finden, die beruflich zu den „Befehlsempfängern“ gehören.
In der psychisch orientierten BDSM Rolle lieben Dominante das sogenannte „Patplay“, bei dem Sie Sexualpartner im Spiel ausdrucksstark zurückweisen und sich selbst bestätigen. Im Alltag sind diese Personen oft selber die Unterlegenen.
Es werden also mit devotem oder dominantem Verhalten Machtverhältnisse inszeniert, die völlig konträr zum gelebten Alltag stehen.
Auslöser für einen Gummifetischismus können Kindheitserinnerungen an eine Gummischürze beim Stillen beispielsweise sein. Die Domina in Zürich in einem BDSM Studio soll sich dann genauso kleiden, um die sexuelle Erregung Ihres „Kunden“ herbeizuführen.
Vielen BDSM Anhängern reicht auch der „normale“ Sex für eine Befriedigung nicht mehr aus. Alltägliche Reizüberflutungen, Dauerstress, Unzufriedenheit uvm. können dafür verantwortlich sein. Außerdem bieten der Alltag und die Umwelt weder Akzeptanz noch Freiräume, um die eigene sexuelle Experimentierfreudigkeit sowie Dominanz oder Unterwerfung in inszenierten und thematisierten Macht- bzw. Herrschaftsverhältnissen auszuleben. Das BDSM Studio ist Ihr Zufluchtsort.

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