Psychologie: Shades of Grey & Bondagen

Psychologie: Bondagen

Nicht erst seit „Shades of Grey“ existieren Fesselspiele jeglicher Art. Das – im Fachjargon – Bondagen genannte sexuelle Spiel rund um Fesseln und sexuelle Erniedrigung, ist bei vielen Menschen, seit ihrem sexuellen Interesse, gegeben. BDSM ist keine unnatürliche sexuelle Veranlagung, jedoch steckt sehr wohl eine tiefenpsychologische Ursache hinter den Gelüsten.

Die sanften Schläge

Ob Natursekt von der Domina, Peitschenhiebe auf den Po oder auch die Behandlung mit Kerzenwachs mit verbundenen Augen; selbst die Fesselspiele daheim mit der Partnerin oder dem Partner sind ein Teil von BDSM. Viele Menschen, die auf jene „außergewöhnliche“ sexuelle abzielen, haben jedoch oft das Problem, dass ihr Partner das nicht gutheißt. Anders gesagt – viele möchten es dem Partner gar nicht sagen. Aus diesem Grund flüchten viele in ein Doppelleben. Daheim der brave Geschlechtsverkehr, im Domina Studio gibt es dann die Befriedigung mittels Natursekt oder anderen Wünschen des Kunden. Ganz egal, in welches BDSM Studio der Kunde geht – er wird vor Ort seine sexuelle Befriedigung erleben, selbst dann, wenn er gar keinen Geschlechtsakt vollzieht.

Das Leben mit einer Domina

Die Gründe für Bondagen sind unterschiedlich. Viele Menschen erleben gerne den Reiz des Unterworfenen und geben sich daher zu 100 Prozent hin. Andere hingegen sind gerne der dominante Teil und befriedigen ihre Lust, wenn sich der Partner unterwirft. Psychologisch gesehen ist es ein Machtakt, der beim sexuellen Geschlechtsakt ausgeübt wird. Im Domina Studio leben Kunden, im Regelfall Männer, ihre Lust direkt aus, wenn diese daheim nicht befriedigt wird. Ein BDSM Studio ist die Adresse für all jene, die gerne von einer Domina „behandelt werden“, da sie daheim ihre Wünsche nicht äußern können oder möchten.

Heute sind Fesselspiele massentauglich

Ob es für diese Art des sexuellen Interesses einen Grund gibt, ist nicht klar. Die Studien sind unterschiedlich. Viele haben eine außergewöhnliche Kindheit erlebt, wurden vielleicht selbst oft mit Schlägen bestraft und möchten nun, auf welche Art und Weise, dies nun im sexuellen Bereich ausleben oder verarbeiten. Andere hingegen sind irgendwann einmal auf den Gefallen gestoßen, mit Schmerz in Verbindung von Sexualität ihre Befriedigung zu finden. Fakt ist: „Shades of Grey“ hat dieses Phänomen massentauglich gemacht – den Fetisch selbst hingegen gibt es seit es die Sexualität gibt.

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