Segeln auf dem Bodensee

Segeln auf dem Bodensee

Bootssport und Bodensee: Das geht zusammen wie Segel auf Mast. Kein Wunder, denn der wasserreichste See Deutschlands vereint optimale Segelreviere und wunderschöne Landschaften, zu einem unvergesslichen Erlebnispaket. Lesen Sie hier interessante Fakten und worauf Sie achten sollten, wenn Sie beispielsweise ein Segelboot mieten auf dem Bodensee möchten.

Wer darf segeln?
Mit seiner Größe (insgesamt 536 qm) seinen Inseln, Halbinseln und der vorhandenen Erdkrümmung (80m auf 65 km Ausdehnung), bietet der Bodensee ständig neue spannende Panoramen. Auch die geografische Aufteilung in Ober- und Untersee bringt abwechslungsreiche Perspektiven. Vom Wasser aus sind diese besonders gut zu genießen. Sofern Sie kein eigenes Bootsgerät besitzen, können Sie vor Ort ein Segelboot mieten auf dem Bodensee.
Doch wer selbst segeln möchte, benötigt hierfür ein Bodenseeschifferpatent, welches von allen drei Anrainerstaaten (Deutschland, Österreich, Schweiz) ausgestellt wird. Dies gilt für Boote mit über 12 qm Fläche oder einer Länge von mehr als 2,50 m und hat eine Gültigkeit von drei Jahren.
Urlaubern steht der Erhalt eines zeitlich begrenzten Schifferpatents zur Verfügung, welches durch die hiesigen Schifffahrtsbehörden, nach Beantragung, ausgestellt wird.
Wer segelscheinfrei über den See gleiten möchte, ist mit einer kleinen Jolle gut bedient. Allerdings verlangen viele Verleiher auch dafür zumindest den Segel-Grundschein.
Wer es noch komfortabler möchte, kann eine Segelyacht mietenaudf dem Bodensee. Anbieter gibt es ausreichend rund um den See. Besonders in den großen Häfen, wie Konstanz, Lindau, Kreuzlingen und Bregenz, sind diese dicht angesiedelt.

Was ist auf dem See zu beachten?
Während eines Segeltörns eröffnen sich reizvolle Landschaften, romantische Inseln, wie die Mainau, und, neben den größeren Häfen, kleine schmucke Städtchen, die zum Anlegen einladen.
Doch Vorsicht: Der Bodensee unterliegt, durch seine Nähe zu den Alpen, teilweise launischen Wetterwechseln. Besonders gefährlich kann der sogenannte Föhn werden. Das ist ein warmer Fallwind aus den Alpen, der meist durch das Rheintal über das Wasser des Sees peitscht. Dadurch können teils orkanartige Windstärken (bis zu 33 Knoten) und enorm hohe Wellenberge (bis zu über 3 m) entstehen.
Aus diesem Grund betreiben alle Anrainerstaaten vor Ort, ein miteinander verknüpftes Sturmwarnsystem. Entsprechende Warnungen werden über orangefarbige Blinkscheinwerfer verbreitet, die rund um den See installiert sind.
Daher sollten Segler und Wassersportler den Wetterbericht und die entsprechenden Warnungen stets im Blick behalten.

Egal ob Sie ein Segelboot oder eine Segelyacht mieten: Der Aufenthalt auf dem Bodensee bietet mit seiner Vielfalt an optischen Genüssen, erlebnisreiche Tage, die unter Garantie im Gedächtnis haften bleiben.

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