Die Banane als Monokultur

Bananenstauden gibt es in vielen verschiedenen Arten. Aber auf den Plantagen, die Tausende Stauden beherbergen, wird Monokultur betrieben. So sollen die Pflege und Ernte optimiert werden. Die Pflanzen sollen möglichst schnell wachsen und gute Erträge bringen. Daher werden sie stark gedüngt. Dadurch sind sie aber auch empfindlich gegen Schädlinge und verschiedene Krankheiten, die wiederum den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verlangen. Dadurch wird teilweise das Trinkwasser vergiftet und viele der Arbeiter erkranken. Aber das vergiftete Wasser richtet noch weitere Schäden an. Denn die starken Regenfälle waschen das Wasser aus dem Boden in das Grundwasser, von wo es in Flüsse und Meere gelangt. Dort gehen zum Teil große Korallenriffe kaputt, weil sie dieses chemisch durchsetzte Wasser nicht vertragen.

Im Gegensatz dazu steht der biologische Anbau von Bananen. Dies ist ohne chemische Mittel möglich, sodass der Anbau der Früchte die Menschen und die Umwelt nicht belastet. Insgesamt entsteht aber durch den biologischen Anbau mehr Arbeit und die Ernte fällt geringer aus. Daher sind die biologisch angebauten Bananen teuerer. Solche Bio-Bananen sind in immer mehr Geschäften erhältlich. Beispielsweise in Bio-Geschäften und Naturkostläden. Die Bio-Bananen wachsen teilweise als Mischkultur im Wald und dieser wird zum Naturschutzgebiet erklärt, um die strengen Vorgaben für ein gesundes Wachstum zu erhalten.

Daher sollte sich jeder überlegen, ob er dazu beitragen will, dass die Umwelt geschützt wird, und dafür ein paar Cent mehr für seine Bananen ausgibt. Wer immer dort kauft, wo es am Billigsten ist, kann die Früchte kaum mehr mit ruhigem Gewissen zu sich nehmen. Denn für jede Frucht stirbt ein Stück Natur und ein paar Menschen werden ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Daher setzen sich viele für den fairen Handel und die Bio-Produkte ein und kämpfen dafür, dass die Monokulturen verboten werden.

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