Unzufriedenheit im Job – Was tun?

Unzufriedenheit im Job – Was tun?

Der Wunsch nach einem neuen Arbeitsplatz wird oft zum Jahreswechsel laut. Natürlich trägt die berufliche Zufriedenheit viel zur Gesamtzufriedenheit eines jeden Menschen bei. Wer hingegen beruflich unzufrieden ist, wünscht sich natürlich eine Veränderung. Nach einer aktuellen Xing-Studie ist das inzwischen sogar jeder Dritte. Doch gibt es den perfekten Arbeitsplatz überhaupt? Wie unzufrieden sind Sie wirklich?

Gibt es den perfekten Job?

Die Antwort lautet: Wohl leider nicht! Einen Job in der Schweiz oder anderswo, bei dem alles perfekt ist, darf man nicht erwarten. In diesem Fall ist die Erwartungshaltung zu hoch. Es geht vielmehr darum, dass die Mischung aus Aufgaben, Bezahlung, dem Chef und den Kollegen passt. Negative Aspekte in einem Bereich können sich durch positive Aspekte in einem anderen Bereich ausgleichen lassen. Sprechen Sie mit Freunden oder Bekannten. Was raten Sie Ihnen? Vielleicht hilft auch ein Gespräch mit dem Chef oder den Kollegen weiter, um bestehende Probleme zu beseitigen.

Den Zufriedenheits-Check machen

Überprüfen Sie die vier Bereiche Aufgaben, Bezahlung, Vorgesetzter und Kollegen bzw. Kunden für sich. Nur wenn Sie nach einer wohl durchdachten Überlegung zu dem Schluss kommen, dass sich nichts mehr ändern oder verbessern lässt, sollten Sie einen neuen Job suchen und sich auf Arbeitssuche, zum Beispiel in Zürich, begeben.

Es kann aber auch vorkommen, dass manchen ihre berufliche Unzufriedenheit gar nicht richtig bewusst ist. Doch gibt es Anzeichen: Wer jeden Morgen merkt, dass er anstehende Aufgaben nur ungern erledigt, ist das ein deutliches Signal. Gelingt es nicht mehr in der Freizeit zu entspannen, ist man immer nur müde, fühlt sich unwohl und ist antriebslos bei dem Gedanken an die Arbeit, dann zeigt das, dass etwas nicht (mehr) stimmt. Machen Sie sich Ihre berufliche Unzufriedenheit bewusst!

Ja, aber!

Stellt man fest, dass eine berufliche Veränderung ansteht, meldet sich oft das bekannte „Ja, aber“ im Kopf. Vielen geht es so, dass sie sich eine Veränderung wünschen, doch es scheinbar Gründe gibt, die von der Realisierung abhalten. In solchen Fällen kann ein Coach hilfreich sein, der die eigenen Widerstände und Blockaden erkennt und auflösen kann. Ist klar, woran die Unzufriedenheit liegt, muss geprüft werden, welche Potentiale in einem stecken. Wichtig ist aber auch eine realistische Einschätzung, welche Schritte als nächstes anstehen. Bei der Begleitung kann ebenfalls ein Coaching helfen.

Fazit:

Berufliche Unzufriedenheit ist inzwischen sehr verbreitet. Doch sollte man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Fragen Sie sich, ob an der bestehenden Situation nicht doch etwas verändert werden kann und gehen Sie dabei nicht mit überzogenen Erwartungen an den Arbeitsplatz heran. Stimmt der Job aber wirklich nicht, seien Sie ehrlich genug zu sich selbst und gestehen Sie sich die Unzufriedenheit ein. Ein Coach kann bei dem Weg in eine neue Richtung behilflich sein.

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