Wo man überall Ketten findet

Hin und wieder geht man schon ein wenig betriebsblind durch die Gegend und nimmt gar nicht die kleinen Details wahr, die sich um einen herum abspielen. Das setzt sich aber auch bei Dingen fort, die man für selbstverständlich erachtet und gar nicht so richtig weiß, was eigentlich dahintersteckt.

Ich rege mich zum Beispiel regelmäßig darüber auf, wenn es wieder einem zu Ausfällen bei der Rolltreppe kommt, die mich von der Gleisen des U-Bahnhofes in die oberen Etagen bringt. Nicht nur weil ich schon wieder laufen muss, sondern viel mehr, dass ich mich darüber echauffiere, dass die Öffentlichen Verkehrsbetriebe es wieder einmal nicht gebacken bekommen habe, mit meinem Geld keine vernünftige Wartung hinzubekommen.

Kettenräder und Förderketten

Beim letzten mal habe ich dann eine Weile an dem offengelegten Rolltreppenschacht gestanden und habe mir angeschaut, was da so von statte geht. War schon beeindruckend, eine gigantische Förderkette zu sehen, die sich über rund zwanzig Meter gezogen hat. Kein Vergleich zu den Fahrradketten, die wir so kennen, obwohl es eigentlich das gleiche Prinzip ist.

Schaut man dann genauer hinter die Kulissen, ist es auch nicht mehr so verwunderlich, dass so stark benutzte mechanische Teile, hin und wieder einfach den Geist aufgeben. Dabei ist es egal, ob es sich um Transport- oder Förderketten handelt oder irgendwelche Kettenräder, die an den unglaublichsten Orten zum Einsatz kommen und Anteil an unserem täglichen Leben nehmen, ohne das wir es wissen oder zur Kenntnis nehmen.

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