Ist Weihnachtsfeier Zwang?

 

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Frage: Muss man zur firmeneigenen Weihnachtsfeier gehen? Sicher, jeder Arbeitgeber sieht es gerne wenn seine Mitarbeiter zahlreich an der Festlichkeit teilnehmen. Doch nicht jeder Mitarbeiter des Unternehmens verspürt die Lust zu einer Feier, zumal die meisten Weihnachtsfeiern außerhalb der üblichen Arbeitszeit und meist nicht einmal innerhalb des Firmengebäudes stattfinden.

Bestimmt der Unternehmer den Termin für seine Weihnachtsfeier während der üblichen Arbeitszeit ist der Mitarbeiter auch dann nicht verpflichtet daran teilzunehmen. Die Mitarbeiter, die den Feierlichkeiten fern bleiben wollen müssen arbeiten oder Urlaub nehmen. Es stellt aber auch eine andere Frage nämlich die, ob Mitarbeiter, die bereits in einem gekündigten Arbeitsverhältnis stehen oder gar von der Firmenleitung frei gestellt wurden an der Weihnachtsfeier teilnehmen dürfen. Das Arbeitsgericht in Köln hat mit Aktenzeichen 8 Ca 5233/16 im Juni 2017 dazu klar geurteilt: “ja, auch diese Mitarbeiter haben das Recht an den Festlichkeiten teilzunehmen.”

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit im Zeichen des Friedens. Daran halten sich leider nicht alle Menschen und darum können Unternehmer Mitarbeiter von der Weihnachtsfeier ausschließen, wenn bereits negative Erfahrungen bei früheren Festlichkeiten mit diesen Personen gemacht wurden.

Ob der Ausschluss immer rechtens ist, das kann Ihnen Fachanwalt Roland Sudmann erklären. Fachanwalt Sudmann ist seit vielen Jahren Fachanwalt für Arbeitsrecht. Während seiner Tätigkeit hatte er es mit so vielen unterschiedlichen Fällen zu tun, dass ihm keiner fremd ist. Roland Sudmann ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und Partner der Mannheimer Kanzlei Philipp, Sudmann und Schendel, die ihren Sitz in Mannheim hat.

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